Yin Yoga / Faszien Yoga
Wir widmen uns unseren Faszien, unseren Yin und Yang Meridianen über das Halten einer Position über eine längere Dauer. Über die Kompression und Dehnung in sanft und lange gehaltenen Positionen stimulieren wir die Faszien und damit unsere Körperwahrnehmung. Dabei üben wir die erste Grenze wahrzunehmen und dort zu verharren. Während dem Beobachten der Grenze kann jeder individuell spüren, ob und wie sich die Grenze verändert oder verlagert.
Das Netzwerk der Faszien verbindet und umhüllt alles. Faszien werden u.a. als unser 6. Sinn beschrieben. Lediglich die Niere wird nicht durch Faszien gehalten.
Faszien
Faszien sind ein ganz eigenes und lange unterschätztes Organ, das Transportiert, Verbindet, Nährt und ein Fließen ermöglicht.
Faszien möchten benutz werden – „Use it or lose it!“. Vorstellen kannst du sie dir wie Frischhaltefolie – Muskeln dagegen sind eher wie ein Gummiband. Wir erreichen die Faszien über Kompression und Dekompression, Muskeln über Dehnen.
Atmung
Durch dem Folgen des eigenen Atems können wir uns unserer Körperweisheit erinnern und Prozesse, Emotionen, loslassen und schmelzen lassen und noch viel mehr erfahren.
Zu Fragen, was brauchst du jetzt? Wo kann ich etwas loslassen? wo kann ich weich werden? Wo kann ich weit werden? Wo kann ich ins fließen kommen? Was darf gehen?
Vertraue darauf, dass dein Atem alles, das dir nicht mehr dient, davon trägt und dich gleichzeitig mit dem Chi der Umgebung verbindet.
Die Wichtigkeit der eigenen Grenzen
Kennen wir unsere eigenen Grenzen, oder üben wir diese wahrzunehmen, so können wir diese auch respektvoll im Außen kommunizieren. Durch das Kennenlernen der eigenen Grenzen können wir den eigenen Raum und den der Anderen wahren.
