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Married myself

Juni

Eigentlich wollte ich nur die Körperstelle, die von mir und anderen am meisten beschämt wurde, schmücken. Nun bin ich die Kriegerin, die mein Name mir schon immer impliziert hat. Nun habe ich mich selbst geheiratet. 

Verlobt war ich mit mir seit September 2019. Seit Juni ist es offiziell: I married myself, mit Ehegelübde (ich hatte mir echt viel zu sagen), und mit einem Symbol, welches mich nun jeden Tag erinnert an mein Leben mit mir und mein Versprechen an mich. Begonnen hat es doch wohl schon vorher, an meinem Schlüpftag, heute vor 37 Jahren habe ich den Namen Martina Karin erhalten.

Was bedeutet der Name Martina ? – Dazu möchte ich etwas weiter ausholen: 

  • Der weibliche Vorname Martina bedeutet übersetzt „Tochter des Mars“ und „die dem Kriegsgott Mars Geweihte“. Martina ist die weibliche Variante des Namens Martin und hat daher eine lateinische Herkunft. 
  • Martina bedeutet auch kleines Meer, je nachdem welcher Sprache man folgt. Ich nehme beide :). Sowohl als auch geht ja immer.
  • Karin steht für die Reine.

Ich habe mich lange abgekämpft, aber nie ganz und voll für mich eingestanden. Das ist nun anders. Ich habe mir versprochen, für mich und mein Leben zu gehen. Immer, jeden Tag, jede Sekunde, egal ob es gerade eine leichte oder eine schwere Zeit ist.

Manifestiert wurde mein Ritual, mein Versprechen an mich durch ein Moko. Begonnen hat die Reise zu mir, in mich, mit mir und aus mmir heraus bereits im Dezember 2018 bei, mit und durch Mihi in Neuseeland. Die Zeit war intensiv, öffnend, magisch und sehr tiefgreifend und bewegend. „You got your mojo back“. Das ist mein lieblings Zitat von Mihi.

Als ich zurück gekommen bin hatte ich allerdings zuerst einmal mein Leben zu ordnen, einen Platz zum bleiben, heilen und leben zu finden, wo ich mein Bett aufstellen kann.

Es war eine Ansammlung an Challenges. Es ging rund, ich war damit beschäftigt nicht durch zu drehen im Karusell des Lebens. Ich musste alle Pläne aufgeben, meine Kontrolle abgeben und mich dem Leben, dem Fluß und mir selbst hingeben.

Nun ist es soweit, dass ich den nächsten Schritt gegangen bin. Durch das Moko sind alle Erinnerungen, die on hold waren, wieder lebendig und dürfen sich zur nächsten Stufe entwicklen. Was das sein wird? Keinen blassen Schimmer und das ist gut so.

Ich weiß noch nicht, wer ich bin, oder wer ich sein werde, oder wer ich nicht sein werde. Ich erforsche mich, das Leben und alles was sich zeigen mag. Was dabei am Ende raus kommt? Ich lass mich überraschen :).

Mein Weg als Körpertherapeutin hat in Neuseeland begonnen. Mein Talent war schon vorher da hinzusehen, zu spüren, wahrzunehmen, zu halten und schmelzen zu lassen. Aber ich musste ans andere Ende der Welt um den Mut zu haben, auch diesen verrückten Schritt zu wagen.

September

Nun ist mein Schlüpftag, als ich mir mein Eheversprechen vor einem viertel Jahr gegben habe, dachte ich, dass ist der größte Schritt.

Die Bekenntnis zu mir selbst war jedoch erst der Anfang. Seit dem sind so viele kleine und große Wunder passiert, dass ich manchmal gar nicht hinterher komme.

Mein Herz darf heilen, ich fühle mich wunderbar gehalten und darf blühen.

Ich liebe das Leben, mit allem, was es mir immer wieder schenkt.

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Einer meiner alten Spitznamen lautet: Survival – jetzt ist auch die Kriegerin mein Warrior manifestiert. – I am a Survivor, Forgiver und nun eben auch noch Warrior.