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Vertrauen in Yin & Yang

Hallo Zusammen,

ich habe mein Yin über mehrere Etappen kennen lernen dürfen. Mit Mitte 20 fing es an über Bauchtanz und meine wundervolle Lehrerin Friedlinde. Das Tanzen hat mir das erste Mal Freude bereitet Röcke zu tragen, mich weich und weiblich zu zeigen. Ich habe dadurch eine Zentrierung erlebt, ich konnte ein Strahlen in Gesichter zaubern – ich konnte verzaubern.

Um die 30 durfte ich meine weibliche Seite, speziell die mütterliche ent-decken. Ich dachte immer, ich Mutter? Niemals. Zwei wundervolle Herzenskinder durfte ich fast 4 Jahre mitbegleiten und ich habe eine neue Welt kennen gelernt, gezeigt bekommen. Ich wurde regelrecht eingeladen – ich wurde „gebraucht“ in meiner Weichheit.

Mitte 30 und warum auch immer das Universum das wollte, ich habe mich zu einer Yin Yoga Lehrer Ausbildung bei der wundervollen LauraMa angemeldet. Ein dreiviertel Jahr davor war ich noch davon überzeugt – Yoga ist doch nix für mich. Ich brauch Kraftsport, Power usw.

Vor zwei Wochen nun habe ich begriffen, dass ich meinem Yang, meiner männlichen Seite und Herkunft nie vertraut habe und damit mein Yin keinen halbwegs stabilen Raum hatte.

Jetzt verstehe ich auch immer mehr, wieso ich leer war vor einigen Jahren. Ich war nur im Yang , Power, Kampf, Stark sein und bleiben egal was passiert.

Vorstellen kann man sich sein eigenes Yin und Yang wie eine Öl-Lampe. Das Öl ist das Yin, das nährende, das fließende, das im Hintergrund verborgene. Die Flamme ist das Yang. Wenn man das Bild sieht, ist klar, nur Feuer und Flamme geht nicht. Irgendwann ist das Yin/Öl aufgebraucht und die Flamme erlischt.

Ein Grund mehr, sich stetig um das eigene Yin UND das Yang zu kümmern.

Bei mir sind auch noch Themen in beiden Bereichen zu befrieden. Ich bin schon einen weiten Weg gegangen, aber wer weiß schon, wie „weit“ man ist.

Ich freue mich auf das, was sich noch zeigen mag und in Friede kommen kann. Und versteht mich nicht falsch – ich bin kein Happy Hippo Alles IST Frieden UND Liebe Mensch. Alles darf sein – ich habe schon geschrien oder bin boxen gegangen, um etwas zu kanalisieren, voll anzunehmen. Wenn man es wirklich voll angenommen hat, verändert es sich danach. Entweder das Thema ist dann soweit „ok“ – oder es möchte sich noch etwas zeigen.

Ganz nach meinem Motto „Köpfer in die Scheiße – wird Kompost draus – wachsen Blumen raus“ freue ich mich auf die Blumen und irgendwann war die Angst vor dem Köpfer zum Glück weg. Heißt nicht, dass jeder dieser Köpfer mittlerweile Spaß macht aber hey – die Relation verschiebt sich.

kleiner Fun fact:
ich habe mir letzte Woche erklären lassen, was kokettieren ist – man lernt doch nie aus – gemacht habe ich es wahrscheinlich dennoch – auch das weiß meine Körperweisheit bereits.

Liebe Grüße – Eure Martina

 

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